Richtiges Lüften

Richtiges Lüften

Richtig Lüften! Aber wie?

 

Ein Vierpersonenhaushalt gibt täglich rund 12 Liter Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf an die Luft ab, wie die Verbraucherzentrale Berlin herausgefunden hat. Wer nicht richtig lüftet, riskiert Schimmelbildung in der Wohnung, weil die Feuchtigkeit nicht entweichen kann. Doch Schimmel ist nicht nur ein optisches Problem, sondern kann ab einer bestimmten Konzentration krankmachen: Typische Symptome sind grippeähnliche Beschwerden und Erschöpfungszustände, möglich sind gravierende Atemwegserkrankungen und Allergien.

Früher war das Lüften von Wohnungen kein Thema: Durch undichte Fenster, schlecht gedämmte Außenwände, Fugen und Ritzen wurde auch bei geschlossenen Fenstern kontinuierlich die Luft ausgetauscht.

 

Stoßlüftung statt Kipplüftung

 

Während bei Stoßlüftung mittels Durchzug große Luftmengen in kurzer Zeit ausgetauscht werden, wird bei gekippten Fenstern ein Großteil der aufsteigenden Warmluft des Heizkörpers direkt nach außen geführt. Bei dieser Art von Lüftung handelt es sich eher um eine Temperaturregulierung.(=Hoher Energieverlust)

 

Deshalb gilt grundsätzlich: Stoßlüftung statt Dauerlüftung.

 

Neben der Möglichkeit, Energie einzusparen, gibt es noch zwei weitere Gründe, die für die Stoßlüftung sprechen. Das Auskühlen der Wände wird vermindert. Das Thermostatventil sollte natürlich zuvor heruntergedreht werden, damit nicht unnötig Wärme verloren geht.

 

Wichtig zu wissen,

 

je kälter es draußen ist, desto weniger Feuchtigkeit ist in der Außenluft und desto kürzer kann die Lüftungszeit sein.